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Judo

Judo ist eine dynamische Wettkampfsportart. Es werden Wurf- und Bodentechniken geübt und im fairen Wettbewerb angewandt.

Schon mit Kindern ab 4 Jahren können wichtige motorische Grundeigenschaften geschult werden, die für alle Sportarten Voraussetzung sind.

Der Begründer des Judo ist Jigoro Kano (1860-1938)

Der Grundsatz des Judo lautet: "Siegen durch Nachgeben" beiehungsweise "maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand".

Judo in Deutschland

In Deutschland wurde zuerst das Jiu-Jitsu im Jahr 1906 von Altmeister Erich Rahn (der "Meister der 1000 Griffe") eingeführt. Er leitete in Berlin eine große Jiu-Jitsu-Schule und verschickte Fernlehrbriefe seiner europäisierten Selbstverteidigung in alle Welt. Ebenfalls um 1900 kamen auch japanische Judolehrer nach Deutschland. Ihr talentiertester Schüler war seinerzeit Alfred Rhode aus Frankfurt/Main. Er führte den Judosport in Deutschland ein. Rhode gründete 1922 den 1. Judo-Club in Frankfurt/Main, 1932 den Judo-Ring und die 1. Internationale Judosommerschule (für Lehrgänge), 1933 die europäische Judo-Union und 1951 das Deutsche Dan- Kollegium (maßgebend für Deutschlands Technik und Gürtelprüfungen).

Der Sieg des Judo über das Jiu-Jitsu

Der größte Erfolg des Judo wurde erreicht, als die Judoschüler Jigoro Kanos 1890 gegen Jiu-Jitsu-Kämpfer im Zweikampf antraten und einen überragenden Sieg davontrugen. Es kam zur großen Entscheidung zwischen dem Kodokan von Jigoro Kano und der Totsuka-Jiu-Jitsu-Schule. 13 Kodokanschüler gewannen ihren Kampf eindeutig und nur zwei kämpften unentschieden.